Geschichte
Der Twin Astir ist der erste Segelflugzeug-Doppelsitzer, den die Firma Grob hergestellt hat. Das Flugzeug ist eine GFK-Konstruktion und wie das Schwestermodell Astir, ist auch der Twin für den Vereinsbetrieb konzipiert. Er ist preiswert und zeichnet sich durch Robustheit, gutmütiges Flugverhalten und viel Platz im Cockpit aus. Gegenüber dem Twin ist beim Twin II das Hauptrad feststehend hinter dem Schwerpunkt angebracht und vorn befindet sich ein zusätzliches Bugrad. Die einstöckigen nach oben ausfahrenden Schempp-Hirth-Bremsklappen sind gut wirksam.
Der Twin II ist für einfachen Kunstflug zugelassen (Looping, Turn, Lazy Eight, Chandelle und Trudeln).

D-3068
Mit diesem Twin verbindet viele FSV-Mitglieder eine Art Hassliebe. Einerseits ist er von der Gleitzahl her eines der besseren Flugzeuge, andrerseits ist dieses Flugzeug bei entsprechender Beladung (zwei Piloten mit jeweils 75 oder mehr Kilogramm Körpergewicht) nur mit sehr viel Rudereinsatz zu fliegen. Nebenbei hat er noch das Handicap, dass er auf Grund seines hohen Gewichts mit dem Schleppflugzeug D-KBUU nicht in die Luft zu bringen ist, so dass er bei reinem Flugzeug-Schleppbetrieb am Platz nicht starten kann.
Technische Daten
| Typ |
G 103 Twin II |
| Hersteller |
Grob, Mindelheim |
| Baujahr |
1980 |
| Spannweite |
17,5 m |
| Flügelfläche |
17,8 m2 |
| Streckung |
17,2 |
| Rüstmasse |
368 kg |
| max. Flugmasse |
580 kg |
| Flächenbelastung |
32,6 kg/m² |
| Mindestgeschwindigkeit |
75 km/h |
| Sinkgeschwindigkeit |
0,75 m/s |
| Gleitzahl (Hersteller) |
35 bei 105 km/h |
| Höchstgeschwindigkeit |
250 km/h |
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