Ziellandewettbewerb 2008 Drucken
Geschrieben von: Thomas Leibbrand   
Dienstag, den 07. Oktober 2008
Bild: Bergfalke über der Ziellinie
Bergfalke über der Ziellinie
Siegerfoto
Rothvoß, Tieg, Lutz, Klaschka, di Napoli, unten Johne

Normalerweise wird auf dem Fluggelände in Pleidelsheim in Richtung Süden gestartet und Richtung Norden gelandet (Landerichtung „36“). Der kräftige Südwestwind jedoch – am Sonntag mit Geschwindigkeiten bis über 30 km/h – machte es erforderlich, in Richtung  18“ von Kleiningersheim aus in Richtung Freiberg zu landen. Für die Pleidelsheimer Piloten eine ungewohnte und während eines Ziellandewettbewerbs sehr anspruchsvolle Aufgabe.

Neben den Routinemeldungen der Pleidelsheimer Piloten waren im Funk auch Fliegerkollegen aus dem Schwarzwald zu hören, wo der kräftige Südwestwind Wellenaufwinde ausgelöst hat und Flughöhen um 3000 Metern ermöglichte – geübte Wetterbeobachter konnten die Wetterlage anhand der charakteristisch ausgebildeten Lenticulariswolken erkennen.

Am Besten landete in diesem Jahr Stefan Rothvoß mit 19,5 Punkten. Auf dem 2. Platz folgten Christian Lutz und Vincenzo die Napoli mit jeweils 23,5 Punkten und den 3. Platz belegten Thomas Tieg und Marc Klaschka mit jeweils 29 Punkten (Hinweis: Bei den Punkten handelt es sich um Strafpunkte: Je mehr Punkte, desto weiter entfernt von der Zielmarkierung landete der Pilot).

Aufgrund einer Vorschrift bei den Wettbewerbsregeln, die lautet, dass ein Flugzeug bei der Landung keine Teile verlieren darf, wurde Stefan Johne, der eigentlich mit durchschnittlich 15 Punkten die besten Landungen vorlegte, aber aufgrund eines Schlagloches beim Ausrollen die Hauptverkleidung des Twin-Astir-Zentralrades verloren hatte, disqualifiziert.