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Ergiebiges Streckenflugwetter am 03. und 04. Mai Drucken
Geschrieben von: Thomas Leibbrand   
Dienstag, den 06. Mai 2008
Rainer Lillich
Rainer Lillich bei den Startvorbereitungen

Rainer Lillich und Thomas Leibbrand erfliegen jeweils über 400 km.

Da der Segelflugwetterbericht für den 03. und 04. Mai jeweils gute Flugbedingungen voraussagte, war für die Piloten klar, dass das Wetter ideal für Überlandflüge war und zur Vorbereitung auf das Hohenloher Vergleichsfliegen genutzt werden sollte.

Rainer Lillich deklarierte die Aufgabe Pleidelsheim-Wasserkuppe-Coburg-Pleidelsheim, musste aber im Flug auf Grund des sich verschlechternden Wetters nach der Wasserkuppe über Coburg abkürzen. Am späten Abend gelang es ihm noch, bei bereits »eingeschlafener« Thermik, die letzten Höhenmeter ohne Aufwindunterstützung abzugleiten und Pleidelsheim zu erreichen. Seine Flugdistanz betrug an diesem Tag 445 Streckenkilometer.

Am Sonntag, dem 04. Mai sagten die Meteorologen bei alternder Luftmasse mäßige bis gute Blauthermik voraus. Tatsächlich entwickelte sich tagsüber sogar Wolkenthermik, die von Thomas Leibbrand zu einem »freien Flug« von Pleidelsheim nach Eichstätt, über die schwäbische Alb in den Schwarzwald bis nach Pforzheim und wieder zurück nach Pleidelsheim genutzt wurde. Der Flug hätte noch weiter ausgedehnt werden können – auf Grund unzureichender Akkuladung musste er nach 426 km vorzeitig abgebrochen werden.