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Geschrieben von: Thomas Ziegler
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Montag, den 16. August 2004 |
Bericht und einige Bilder vom Fliegerfest 2004.
Überwiegend pessimistisch gingen die Verantwortlichen ins Wochenende, als die letzten Aufbauarbeiten fürs diesjährige Fliegerfest durchgeführt wurden, denn die Wetterprognose sah nicht gut aus. Der Samstag war windig und verregnet, so dass alle angekündigten Programmpunkte gestrichen werden mussten. Auch das Ballonglühen fiel aus.  D-ECHN. Der einzige Überflug vom Samstag. Bild: Thomas Ziegler Zweifellos war der Verlauf des Nachmittags angesichts der immensen Vorarbeiten für die vielen Helfer enttäuschend, dazu waren sie von den vorangegangenen Fliegerfesten einfach zu sehr vom Wetter verwöhnt worden. Es deutete sich eine leichte Besserung an, als ab 20 Uhr die Gruppe »Airport« für gute Stimmung in der zu zwei Dritteln gefüllten Fliegerhalle sorgte.  Die Gruppe »Airport« war der musikalische Höhepunkt des Samstagabends. Bild: Thomas Ziegler Der Sonntag verlief wesentlich freundlicher, auch wenn die morgendliche Witterung wegen der aufliegenden Bewölkung keine Überlandflüge zuließ. Es überraschte deshalb niemanden, dass am Sonntag nur wenige UL-Piloten auf dem Pleidelsheimer Platz vorbeischauten. Zudem war nicht sicher, ob der Pleidelsheimer Motorsegler bis Blaubeuren durchdringen könnte, um das angekündigte Nurflügelsegelflugzeug vom Typ AV 36 nach Pleidelsheim zu schleppen. Doch als es gegen Mittag aufklarte und der Zuschauerstrom stetig anwuchs, war der enttäuschende Vortag fast vergessen. Im zweiten Anlauf erreichte Pilot Gunter Binninger nun endlich Blaubeuren und meldete sich kurz nach 14 Uhr mit der AV 36 im Schlepp »15 Minuten vom Platz«. Zum Flugprogramm des Tages trugen bei - die Modellflieger vom Modellbauverein Marbach, die unermüdlich mit ihren akrobatischen Flugvorführungen für einen fliegerischen Rahmen sorgten
- Heinz-Peter und Siegfried Knoll mit ihrem Kunstflugprogramm auf ihrer Bücker Bü 131 »Jungmann«
- Torsten Vollmer mit grazilen Kunstflugfiguren auf einer der wenigen noch flugfähigen Fauvel AV 36
 Die Fauvel AV 36 besitzt kein gesondertes Höhenleitwerk. Bild: Thomas Tieg - das Pirelli-Team mit Fallschirmabsprüngen
 Vorbesprechung für den nächsten Absprung. Bild: Thomas Tieg - Peter Lutz mit F-Schlepps und Überflügen auf der vereinseigenen ASW 28
- am Abend erhoben sich mehrere Heißluftballone vom Boden und verschwanden langsam in Richtung Vaihingen aus dem Blickfeld.
In Anbetracht der äußeren Umstände konnten die Helfer mit dem Verlauf des Fests äußerst zufrieden sein und mit Recht sagen: »Unsere Arbeit hat sich dieses Jahr wieder gelohnt«. Besonderer Dank den freiwilligen Helfern für ihren selbstlosen Einsatz und den Spendern für ihre leckeren selbstgebackenen Kuchen, die bei den Besuchern reißenden Absatz fanden.
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