|
Eigentlich sollte bereits ab Donnerstag weitergeflogen werden, das Wetter machte uns jedoch einen dicken Strich durch die Rechnung! Mehrere Tiefdruckgebiete führten feuchte und kalte Luft zu uns herein, so dass an Fliegen leider nicht zu denken war. Erst am Sonntag im Laufe des Vormittags verbesserte sich die Wettersituation derart, dass wieder Wettbewerbsaufgaben ausgeschrieben wurden. Für alle drei Wettbewerbsklassen wurden wieder Rennaufgaben ausgegeben.
Die erste Klasse am Start war die Clubklasse, deren Aufgabe von Schwäbisch Hall nach Waldenburg, weiter nach Walldorf, von dort über Völkleshofen wieder zurück nach Schwäbisch Hall führte. Als zweite startete die Doppelsitzerklasse, deren Aufgabe von Schwäbisch Hall nach Künzelsau, von dort weiter nach Gundelsheim und über Völkleshofen wieder zurück nach Schwäbisch Hall führte. Als letztes und mit der längsten Aufgabe startete die Leistungsklasse; deren Aufgabe führte von Schwäbisch Hall nach Möckmühl über Sinsheim, von dort weiter nach Osterburken und wieder zurück an die östliche Grenze des Luftraums F von Schwäbisch Hall.
Der starke Westwind mit Geschwindigkeiten von bis zu 35 km/h in der Höhe gestaltete das Kreisen in der Thermik sehr schwierig. Einige Teilnehmer mussten wieder landen und konnten erst nach einem erneuten Flugzeugschlepp die Wettbewerbsstrecken in Angriff zu nehmen.
Die Pleidelsheimer ASW 19, die von Torben Malicki pilotiert wurde, landete zwischen der ersten und zweiten Wende nach ca. 38 Wertungskilometern, der Twin-Astir, welcher an diesem Wochenende von Gunter Binninger und Torsten Thiele geflogen wurde, landete bei Gundelsheim nach ca. 72 Wertungskilometern. Die teilnehmenden Mitglieder der Leistungsklasse haben alle die Aufgabe bewältigt, an diesem Wochenende schaffte es Thomas Leibbrand mit der ASW 28 als viertschnellster Teilnehmer des Wettbewerbs es von den Pleidelsheimer Piloten am geschicktesten, durch eine gute Wahl des Flugweges mit einem Schnitt von 96 km/h ins Ziel zurück nach Schwäbisch Hall.
|