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Hohenloher Vergleichsfliegen 2010 - Zwischenbericht Drucken
Geschrieben von: Thomas Leibbrand   
Montag, den 10. Mai 2010

Das Hohenloher Vergleichsfliegen findet in diesem Jahr am 8. und 9.  Mai, sowie vom 13.  bis 16.  Mai auf den Adolf-Würth-Flugplatz in Schwäbisch Hall statt. Viele Pleidelsheimer Piloten sind mit dabei: In der Leistungsklasse fliegen Jochen Kuhn und Thomas Leibbrand als Team mit der ASW 28, Rainer Lillich mit seinem Discus, Peter Lutz mit Ventus 2; in der Clubklasse Torben Malicki und Stefan Johne auf der ASW 19 sowie die Fluglehrer Michael Beutel und Gunter Binninger mit Flugschülern auf dem Twin-Astir.

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Das vergangene Wochenende war durch die Zufuhr von extrem feuchter Luft geprägt. Am Samstag heizte die Sonneneinstrahlung die Wolkendecke weg und es folgte eine kurze Schönwetterperiode. Diese Schönwetterperiode war jedoch ausreichend, dass alle Wettbewerbsklassen starten konnten und die gestellten Aufgaben - Rennaufgaben, die es in möglichst kurzer Zeit zu bewältigen galt - von fast allen Teilnehmern bewältigt wurden.

Die Streckenlängen variierten dabei von 120 km in der Doppelsitzerklasse bis 150 km in der Leistungsklasse. Dabei errang Michael Beutel, der mit seiner Tochter Sonja unterwegs war, den Tagessieg in der Doppelsitzerklasse! Herzlichen Glückwunsch, ihr wart ein starkes Team!

Ermutigt von Samstag schrieb die Wettbewerbsleitung für den Sonntag noch größere Strecken aus. Das Wetterfenster reichte jedoch gerade aus, um die Leistungsklasse auf Strecke zu schicken, zahlreiche Piloten der Clubklasse waren zu außerplanmäßigen Landungen gezwungen auf freiem Feld und die Doppelsitzerklasse flog erst gar nicht ab.

Für die Piloten der Leistungsklasse gestaltete sich der Flug sehr schwierig, da unterwegs immer wieder größere Regengebiete zu umfliegen waren und die Sonneneinstrahlung nur für ungenügenden Auftrieb sorgte. So schaffte es nur ein einziger Teilnehmer der Leistungsklasse wieder zurück zum Platz; Rainer Lillich nur unter Zuhilfenahme seines Motors, was praktisch auch als Außenlandung gilt; Peter Lutz musste seinen Flug auf dem Fluggelände Leuzendorf abbrechen, Thomas Leibbrand landete beim Versuch, ein größeres Regengebiet zu umfliegen, auf dem Flugplatz in Ingelfingen.

Anmerkung: Dieser Bericht basierte auf dem vorläufigen Endergebnis vom Sonntag. Nachdem alle Flüge genau geprüft wurden, stellte sich heraus, dass das Twin-Astir-Team die Ziellinie um 40 m verfehlt hatte und letztlich nur den (immer noch sehr guten) zweiten Platz erreichte.